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Rasmus ist nach DIN 13050 geprüfter Rettungshund und arbeitet in der Flächensuche + Trümmersuche als Verbeller* .

 

Trotz modernster Technik sind Rettungshunde ein unentbehrliches Glied in der Rettungskette, um vermisste und verschüttete Menschen zu orten.


Rettungshundearbeit ist kein Hundesport, bei dem es um Pokale und Selbstbestätigung des Hundeführers geht. Fehler des Rettungshundeteams im Einsatz kann Menschenleben kosten. Dieses ehrenamtliche Engagement erfordert viel Motivation, Zeit, Geduld und Disziplin. Aber es ist auch eine sinnvolle und abwechslungsreiche Aufgabe, die Hund und Hundeführer gleichermaßen begeistert und fordert.
 
Der Nova Scotia Duck Tolling Retriever ist eine sehr intelligente, ausdauernde, entschlossene und aufmerksame Gebrauchshunderasse. Weiter ist er extrem spielfreudig und besitzt eine nahezu unerschöpfliche Arbeitsmotivation. Er ist mittelgroße und kraftvoll. Alle diese positiven Eigenschaften machen den Toller zum idealen Rettungshund. Rasmus wurde bereits mit 8 Wochen behutsam an seine zukünftige Aufgabe herangeführt. Er ist seither mit großer Freude, Begeisterung und einem unglaublichen Finderwillen ein Rettungshund in Ausbildung...... seit 10/2009 sind wir ein geprüftes, einsatz-fähiges Rettungshundeteam Trümmer - Fläche.

 

 

Die Flächensuche

Start FlächensucheStart FlächensucheSuche nach vermissten Personen in großen und unübersichtlichen  Waldgebieten, unwegsamen Gelände oder Parkanlagen. Der Flächen-suchhund ist nicht auf Geruchsträger, wie z. B. Kleidung der vermissten Person angewiesen, da er innerhalb seines Suchgebiets allgemein nach menschlicher Witterung sucht - was viele Vorteile bietet.

Flächensuchhunde können je nach Gelände und Wetterlage über mehrere hundert Meter Entfernung menschliche Witterung aufnehmen und verfolgen. Je nach Suchauftrag oder Einsatzlage kommen verschiedene Einsatztaktiken zur Anwendung. Die "klassische" Einsatz-taktik ist das Zickzack-Revier, bei dem das Suchgebiet in ca. 60 m breite Suchstreifen aufgeteilt wird. Wärend der Hundeführer auf einer gedachten Line (Mittellinie) in der Mitte des Suchgebiets geht, reviert der Rettungshund frei ohne Leine abwechselnd 30 m nach rechts und links, um den Suchstreifen schnell und in voller Breite abzudecken. Neben dem "klassischen" Zickzack-Revier gibt es noch  andere Varrianten, wie z. B. die Wegesuche oder die selbständige Grobsuche.

         

 

Die Trümmersuche

TrümmersucheTrümmersucheSuche verschütteter Personen nach Gebäudeeinstürzen, Erdbeben, Unfällen und Katastrophen. Bei der Suche nach verschütteten Personen ist der Trümmersuchhund, trotz modernster Technik, immer noch die schnellste und effektivste Form der Ortung. Bei der Trümmersuche bewegt sich der Rettungshund frei und selbständig im Schadensgebiet auf der Suche nach menschlicher Witterung. Dabei darf der Rettungs- hund nicht vor dem Eindringen in enge Röhren, Spalten oder teil- eingestürzte Gebäude zurückschrecken. Die maximale Annäherung an die Witterungsquelle erfordert umfangreiche Erfahrung und räumliche Orientierung, da bei der Suche nach einem besseren Zugang nicht selten die Witterung für den Hund vollständig verlorengeht und an anderer Stelle neu aufgenommen werden muß. Trümmersuche bedeutet für den Rettungshund ein maximum an körperlicher und mentaler Belastung, und verlangt große Konzentration.

*Verbeller: Anzeigen einer aufgefundenen Person oder menschlicher Witterung durch verbellen.

 

 

Gerätearbeit

GerätearbeitGerätearbeitDie Gerätearbeit ist Teil der Trümmerarbeit und dient zum Training von Koordination, Gleichgewicht, begehen von unangenehmen Untergründen und Lenkbarkeit des Rettungshundes auf Distanz.